Treppenlifter einbauen, Badewannenlift testen … und die Kosten?

In jungen Jahren werden die Gedanken an das Älterwerden meist weit weggeschoben. Rampen,Treppenlift, Badewannenlift, Rollstuhllift, all das sind Begriffe, mit denen sich jüngere Menschen in der Regel nicht beschäftigen. Wer allerdings an barrierefreies Wohnen denkt, muss die Kosten für Treppenlift Einbau, Bad Erneuerung oder den Umbau für einen Badewannenlift nicht alleine tragen. Wenn durch den Umbau eine weitgehend barrierefreie Nutzung ermöglicht wird, fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit ihrem Programm „Altersgerecht umbauen“ die Sanierung.

Die zinsgünstigen Kredite stehen sowohl Mietern als auch Eigentümern zur Verfügung. Die Förderung gilt im Übrigen für Privatpersonen jedes Alters, das heißt, auch jüngere Menschen können bereits jetzt schon ihr Haus barrierefrei für spätere Treppenlifte oder einen Rollstuhllift planen. Das Darlehen der KfW umfasst bei diesem Programm 100 Prozent der förderfähigen Kosten. In Anspruch genommen werden kann das Programm 155 bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Das Besondere: Neben Wohnungseigentümern und Hausbesitzern können auch Mieter – vorausgesetzt, der Vermieter stimmt zu – eine Erneuerung planen. Damit müssen auch Menschen, die auf einen Treppenlift oder einen Badewannenlift angewiesen sind und zur Miete wohnen, nicht mehr auf diese Hilfsmittel verzichten.

Unterstützt werden beispielsweise der Ausbau für einen Treppenlifter, die Verbreiterung von Türen, die Modernisierung von Terrassen und zahlreiche andere Dinge mehr, die für die jeweilige Wohnsituation hilfreich sind. Um Kosten zu sparen, lohnt es sich, sich vor der Planung – sei es der Einbau von einem Treppenlift oder die Umbaumaßnahme für einen Badewannenlift - eingehend über Fördermittel und zinsgünstige Kredite zu informieren.

 

Treppenlifter für mehr Mobilität im Leben

Wer denkt schon in jungen Jahren an einen Treppenlift? Da wird der Neubau geplant, großzügige Podeste im Wohnzimmer errichtet und zahlreiche kleinere und größere Treppen im gesamten Haus eingebaut. Nur die wenigsten Bauherren achten auf barrierefreies Bauen. Bis dann im Alter die ersten Probleme beim Treppensteigen auftauchen. Manchmal beginnen die Beschwerden bereits früher. Das Treppensteigen fällt schwer und ein Umzug aus dem eigenen Haus kommt nicht infrage. Als Lösung bieten sich Treppenlifter an. Mit ihnen ist es leicht, Treppen zu überwinden und passend zum Haus und zur Treppe sind sie auch erhältlich.

Treppenlifter gibt es für gerade Treppen, Kurventreppen, für flache und steile Treppen, aber auch für breite und schmale Treppenaufgänge. Welcher Treppenlift der richtige ist kann am besten im persönlichen Gespräch mit einem Treppenlift-Berater entschieden werden. Er schaut sich die Gegebenheiten vor Ort an und berät anhand der Ausgangslage zu den unterschiedlichen Treppenlifter-Modellen. Ebenso stellt er die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten eines Treppenliftes – Kauf, Miete und Finanzierung – vor. Welche Variante die günstigste ist hängt von den individuellen Wünschen und Möglichkeiten ab.

Der klassische Weg zu einem Treppenlift führt sicherlich über den direkten Kauf. Der Kaufpreis richtet sich nach der Beschaffenheit der Treppe, den persönlichen Bedürfnissen und dem dazu passenden Treppenlifter. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, einen Zuschuss für den Treppenlift von der Pflegeversicherung zu erhalten. Es lohnt sich als durchaus, sich vor der Anschaffung eines Liftes bei der Pflegeversicherung direkt oder bei der Patientenberatung der gesetzlichen Krankenkassen zu informieren.